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Nettesheimer wollen Sonntagsmesse erhalten Drucken E-Mail
Presseberichte - 2017
Geschrieben von: NGZ-Online   
Mittwoch, den 14. Juni 2017 um 00:00 Uhr

Rommerskirchen. Martinusrat möchte den Pfarrgemeinderat mit einem neuen Vorschlag vom Erhalt zweier Sonntagsgottesdienste im Monat überzeugen.

Von Stefan Schneider

ngz 20170614

Am prächtigen Altar in St. Martinus Nettesheim wird wohl künftig seltener Sonntagsgottesdienst gefeiert.

Foto: Anja Tinter

Dass es Härten geben würde, wenn Pfarrer Franz Josef Freericks in diesem Sommer in den Ruhestand geht und die Seelsorgebereiche umstrukturiert werden, war absehbar. Doch die mögliche Dimension der Veränderungen und Einschnitte, die in erster Linie mit dem Priestermangel zu tun haben, wird vielen Katholiken in Rommerskirchen offenbar erst allmählich klar. Zum Beispiel in der Gemeinde St. Martinus in Nettesheim: Dass die Sonntagsmessen dort auf der Kippe stehen, war nicht zu allen Gemeindemitgliedern durchgedrungen. Als sich die Pläne zur neuen Gottesdienstordnung herumsprachen, gab es aufgebrachte Reaktionen.

Der Protest war so groß, dass der Martinusrat (der für die Pfarre in Nettesheim zuständige Ortsausschuss) eine außerordentliche und offene Sitzung zur neuen Gottesdienstordnung anberaumte, an der alle Interessierten teilnehmen konnten. In diesem Zusammenhang ist von den Nettesheimern ein neuer (Kompromiss-)Vorschlag erarbeitet worden, wie Frank Heinen vom Martinusrat gestern auf Anfrage unserer Redaktion berichtete. Ziel ist es, wenigstens zwei Sonntagsmessen im Monat in St. Martinus "retten" zu können. Der Vorschlag sieht vor, dass St. Martinus und St. Peter sich bei den Gottesdiensten an jedem Wochenende abwechseln sollen. Wäre samstags Messe in St. Martinus, würde sonntags in St. Peter Gottesdienst gefeiert, in der Woche darauf wäre es dann umgekehrt. So kämen beide Gemeinden im Monat auf jeweils zwei Sonntags- und zwei Samstagsmessen.

 

"Natürlich möchten alle Ortsausschüsse das Beste für ihre Gemeinden herausholen. Aber angesichts der neuen Situation müssen alle ein bisschen abgeben", erläuterte Heinen. Der Pfarrgemeinderat als übergeordnete Institution hatte den ursprünglichen Vorschlag des Martinusrates abgelehnt, die Sonntagsmesse in St. Martinus grundsätzlich beizubehalten und den Sonntagstermin zunächst ganz gestrichen. Begründung: Die kleinen Gemeinden in Evinghoven (St. Antonius) und Oekoven (St. Briktius) wären sonst über Gebühr benachteiligt worden. Sie können aufgrund der fehlenden Priester wohl nur noch jede zweite Woche Gottesdienst feiern. Dass der dann auch noch auf einem Samstagstermin liegen sollte, wollte der Pfarrgemeinderat den Gläubigen dort nicht zumuten.

Heinen und seine Mitstreiter im Martinusrat hoffen nun, dass der Kompromiss vom Pfarrgemeinderat akzeptiert wird. Dieser wird sich am 27. Juni mit der Idee befassen. Doch egal, was dort entschieden wird: "Das letzte Wort hat der neue Leitende Pfarrer Meik Peter Schirpenbach", weiß Heinen. Schirpenbach übernimmt im August insgesamt 21 Pfarrgemeinden. Sie gehören zu den Pfarrbezirken Elsbach/Erft, Vollrather Höhe, Niedererft und Rommerskirchen-Gilbach. Mit mehr als 41.000 Katholiken ist dies die größte Einheit innerhalb des Erzbistums Köln. Am Gillbach gibt es fünf katholische Gemeinden: neben St. Martinus und St. Peter noch St. Stephanus, St. Briktius und St. Antonius.

Quelle: NGZ

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Juni 2017 um 10:13 Uhr
 
Angesägter Maibaum bedrohte Begegnungsstätte Drucken E-Mail
Presseberichte - 2017
Geschrieben von: NGZ-Online   
Samstag, den 27. Mai 2017 um 00:00 Uhr
ngz 20170527

Feuerwehrkräfte sicherten den angesägten (u.) Baum.

Foto: Andreas Frick

Rommerskirchen. Nur zufällig bemerkte ein Spaziergänger am Donnerstagmorgen, dass der Stamm des Maibaums der Schützenbruderschaft kurz oberhalb der Halterung zu zwei Dritteln angesägt worden war. Der Spaziergänger alarmierte die Feuerwehr. Einsatzkräfte des Löschzuges Nettesheim unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Werner Bauer stuften den Baum als akut umsturzgefährdet ein. Er drohte auf die nebenstehende Begegnungsstätte zu fallen. Mithilfe der Drehleiter aus Dormagen konnte der etwa 22 Meter hohe Maibaum abgeschmückt und stückweise bis etwa zur Hälfte eingekürzt werden, bevor der Reststamm umgelegt und zersägt wurde. Die Bruderschaft erstattete Anzeige gegen unbekannt.

(bero)

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 23. Juni 2017 um 10:14 Uhr
 
Nettesheim: Trauer um Ehrengeneraloberst Drucken E-Mail
Presseberichte - 2017
Geschrieben von: NGZ-Online   
Mittwoch, den 17. Mai 2017 um 00:00 Uhr

Rommerskirchen. Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nettesheim-Butzheim trauert um ihren Ehrengeneraloberst. Hans Heinrich Bongartz ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das teilte jetzt Brudermeister Toni Jordans mit.

ngz 20170517

Hans Heinrich Bongartz gehörte der Bruderschaft seit 1949 an.

FOTO: Jordans

Bongartz habe die Geschicke der Bruderschaft jahrzehntelang maßgeblich mitgeprägt, urteilt Jordans. Er sei seit 1949 Mitglied der Bruderschaft gewesen. 2014 war er für 65-jährige Mitgliedschaft auszeichnet worden. 1978/79 hatte Hans-Heinrich Bongartz gemeinsam mit seiner Gattin Maria die Königswürde und zugleich die Bezirkskönigswürde übernommen. 13 Jahre lang übte er das Vorstandsamt des 2. Brudermeisters aus, zehn Jahre bekleidete er das Amt des Obristen. 2009 erhielt Hans Heinrich Bongartz mit dem Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz eine der höchsten Anerkennungen, die der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zu vergeben hat. In den nachfolgenden Jahren habe sich Bongartz auch ohne offizielle Funktion ungebrochen einsatzfreudig gezeigt, lobt Jordans. Bei seinen Schützenkollegen habe er generationenübergreifend hohes Ansehen genossen - nicht zuletzt wegen seiner freundschaftlich verständnisvollen Art. "Als erfahrener Ratgeber war er bis zuletzt gefragt", so Jordans.

Quelle: NGZ

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Mai 2017 um 11:54 Uhr
 
Die drei Jungschützensieger des Bezirksverbands Nettesheim Drucken E-Mail
Presseberichte - 2017
Geschrieben von: NGZ-Online   
Dienstag, den 09. Mai 2017 um 00:00 Uhr

Dormagen. Beim mit rund 150 Teilnehmern gut besuchten Jungschützentag des Bezirksverbandes Nettesheim, den die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Hackenbroich-Hackhausen ausrichtete, wurden drei junge Repräsentanten ermittelt. Bereits zum elften Mal wurde der Bezirks-Prinz durch Vogelschuss ermittelt: Tobias Knoben aus Straberg siegte mit dem 36. Schuss. Bezirks-Schülerprinz wurde Henrik Bulich aus Nettesheim mit dem 49. Schuss. Das Silber des Bezirks-Edelknabenkönigs (Bambiniprinz) trägt Lucas Hahn aus Horrem, der den letzten Luftballon mit dem 47. Wurf traf. Alle drei dürfen am 27. August an den Wettbewerben beim Diözesan-Jungschützentag in Gymnich teilnehmen, um sich für den Bundes-Jungschützentag (7. Oktober, Richrath) zu qualifizieren.

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Schülerprinz Henrik Bulich, Bambiniprinz Lucas Hahn und Prinz Tobias Knoben (Mitte, v.l.) des Bezirksverbands Nettesheim.

FOTO: C. Kuck-Goergen

Zum 13. Mal fand zeitgleich ein Wettbewerb der Fahnenschwenker unter Leitung der Bezirks-Fahnenschwenkermeisterin und Bezirkskönigin Karoline Kahm statt. Sieger wurden: Lasse Dellbrügger (Pagenklasse 1), Caspar Becker (in Pagenklasse 2, beide Nettesheim), Anna Barabas (Pagenklasse 3, Horrem), Jan Redemann ( B1-Herren, Anstel), Christoph Hüsgen (B2-Herren, Hackenbroich) und Ramona Kahm (B1-Damen, Frixheim).

Mit einer Station an der Kirche St. Katharina, gestaltet von Gemeindereferent Martin Brendler, begann der Jungschützentag, zu dem Bezirks-Jungschützenmeister Frank Janssen die Schirmherren Pascal Fücker und Baron Christian von Landsberg-Velen begrüßte, ebenso Brudermeister Hans-Dieter Schloemer sowie Bezirks- und Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck.

Den Bezirkspokal der Jungschützen erstritt die Mannschaft der St.-Hubertus-Bruderschaft Horrem (96 Ringe) vor Hackenbroich-Hackhausen (92) und der St.-Sebastianus-Bruderschaft Nettesheim-Butzheim (86). Im Einzel gewann Marvin Brause (35 Ringe, Hackenbroich) vor Dominik Grabowski (34, Horrem) und Maximilian Metzemacher (33, Nettesheim). Das Bezirks-Pokalschießen der Schüler gewann Nettesheim (131) vor Horrem (127) und Hackenbroich (117). Sieger in der Einzelwertung wurde Cedric Milk vor Jan Maaßen und Henrik Bulich. Beim Bogenschießen um den Edelknaben-Pokal siegte Hackenbroich vor Horrem und Straberg. Simon Schneider aus Hackenbroich gewann die Einzelwertung.

(cw-)

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Mai 2017 um 11:56 Uhr
 
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